Bestellvorgang
 
   
   

 

 

Einige wichtige Information:

Den Zustand eines Bogens bewerten wir auf Grundlage einer Rangliste, die US-Sammler erstellt haben.

Ihr findet diese Liste unter "Interessantes".

Das Bestimmen des Baujahres eines Bogen ist schon bei Bearbögen, ausser 60er Jahre-Modelle, schwierig.

Bei anderen Herstellern ist es fast unmöglich, so dass wir nur einen ungefähren Zeitraum angeben können.

Oft sind auf den Bögen Zuggwichtsangaben vorhanden, bei Bear immer.

Diese Angaben beziehen sich auf einen Auszug von 28".

Erfahrungsgemäß läßt sich ein Bogen auch mit einem Auszug von +/- 2" noch schießen.

Bei einem noch geringeren Auszug arbeitet er jedoch deutlich ausserhalb seines Leistungsbereiches und ist

einfach zu schwach. Bei einem erheblich längerem Auszug kann der Bogen plötzlich extrem hart werden.

Auch hier ist der Leistungsbereich dann deutlich überschritten.

Das Zuggewicht steht im Verhältnis zum Auszug und verändert sich um ca. +/- 5% pro Zoll (2,54cm).

Weiterhin kann ein Bogen im Laufe der Jahrzehnte etwas an Zuggewicht verlieren.

Dies ist jedoch bei guten Bögen als eher gering zu bewerten.

WICHTIG:

Obwohl wir alle Bögen optisch prüfen und Probe schiessen, können wir nicht mit Sicherheit

etwaige versteckte Mängel ausschließen!

Unsere alten Compounds schiessen wir z.B. immer nur mit einer Schutzbrille.

Trotz diverser Lacher anderer Schützen möchten wir die Verletzungsgefahr z.B. bei einem Kabelbruch minimieren.

Dies kann natürlich auch bei neuen Bögen vorkommen!

Das Tuning der Bögen überlassen wir immer dem Käufer und seinen individuellen Bedürfnissen.

 

Das brauche ich zum Bogenschießen!

Wir teilen hier besser auf:

:

Mindestausrüstung:

- Bogen mit Sehne, Nockpunkt und Pfeilauflage

- Bogenspannschnur

- Schutzbrille (auch wenn kaum einer eine trägt)

- Schießhandschuh, Tab oder Release (Compound)

- Armschutz (geht auch ohne, aber keinesfalls beim Anfänger!!!)

- min. 6 Pfeile

Sinnvolle zusätzliche Ausrüstung:

- Lehrbuch, evtl. Lehrvideo/-DVD

- Bogentasche

- Bogenständer

- Ersatz-/Sehne/Nockpunkt/Pfeilauflage

- Sehnenwachs

- Nockpunktzange

- Tipschutz/Bogenendenschutz

- Köcher

- 6 zusätzliche Pfeile

- Ersatzteile für Pfeile (Nocks, Federn, Spitzen, ggf. Inserts, Kleber)

- Checker

- Pfeilzieher

- Scheibe mit Auflage

- Pfeilfangnetz

Ausrüstung für Fortgeschrittene (nur einige Beispiele):

- Pfeilrichtgerät

- Befiederungsgerät

- Pfeilsuchgerät (nur für Alupfeile wirklich sinnvoll)

- diverse Outdoor-Ausrüstung

- Bogenwaage

- Bogenpresse (Compound)

- usw.

Und natürlich Diverses für Visierschützen...

Auswahl des passenden Bogens:

Das Zuggewicht richtet sich nach der körperlichen Verfassung und

sollte eigentlich individuell ermittelt werden.

Wer schon nach 10 Sekunden Vollauszug zittert, braucht einen schwächeren Bogen!

Für Anfänger gilt in etwa:

Damen 25# bis 35#

Herren 35# bis 45#

Für Kinder rechnet man entsprechend weniger.

In jedem Fall sollte man zu Anfang lieber einen etwas schwächeren Bogen wählen,

mit dem man dann aber das saubere Schiessen lernen kann!

Ob Rechts- oder Linkshandbogen ist vom dominanten Auge abhängig.

Hierzu bildet man mit beiden Händen einen Kreis und streckt die Arme aus.

Nun fixiert man dadurch einen kleinen Punkt in einigen Metern Abstand.

Jetzt schließt man das linke Auge. Ist der Punkt zu sehen, ist das rechte Auge dominant.

Schließt man das rechte Auge, sollte der Punkt nicht sichtbar sein, ohne die Hände

zu bewegen. Es wird also ein Rechtshandbogen benötigt.

Übrigens hält man Rechtshandbögen mit der linken Hand! Er hat das Bogenfenster links.

Die dritte Komponente ist die Auszugslänge.

Normalerweise ermittelt man sie mit einem Bogen und einem Maßpfeil.

Ersatzweise geht es aber auch anders.

Man legt beide Handflächen aufeinander und streckt die Arme weit nach vorne.

Nun mißt man den Abstand vom Brustbein zur Fingerspitze des Mittelfingers.

Dies ergibt in etwa die Auszugslänge (1" inch oder zoll ist 2,54 cm).

Im allgemeinen hat ein 1,80m großer Mann 28" Auszug.

Dies kann aber auch sehr unterschiedlich sein!

Fragt einfach per Telefon nach, wenn Ihr unsicher seid.

Fragen kostet nichts - zumindest nicht bei uns!